Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Alternative content

Kommunikation entsteht durch das wechselseitige übermitteln von Signalen, wenn die Signale für den Empfänger eine festgelegte oder interpretierbare Bedeutung haben.

Neue Projekte müssen jeweils neu erdacht werden. Ohne stimmiges Konzept kann keine Aufgabe gelingen. Die Mittel der Kommunikation, der Gestaltung und der Technik müssen sinnvoll gewählt und eingesetzt werden. Die Intention der Aufgabe muss hinterfragt und das Werk entsprechend der inneren und der äußeren Bedingungen angelegt werden.
Das sind unsere jeweils ersten und vornehmsten Aufgaben.
Sie bilden immer die Grundlage unserer Arbeit.


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Impessum:

Audio Visuelle Medien, Roland Blum
Unter den Eichen 7, D-65195 Wiesbaden
Konzeption und Realisation audiovisueller Installationen
UID-Nummer: DE-189667119
Tel.: +49 611 30 99 40, Fax.: +49 611 30 78 64
e-mail: roland@audio-visuelle-medien.de







Meteorit, RWE, Essen. Künstlerische Leitung: Anrdé Heller. Konzepte und Realisationen der meisten "Wunderkammern": Audio Visuelle Medien, Wiesbaden, Roland Blum. Weitere Beteiligte: Tod Machover, MIT, Cambridge (Massachusetts), Peter Gabriel, Studio Azzurro, Mailand, Lightlife, Köln ...

Verschiedene Projekte als Beispiele unserer Arbeiten.


Projekt: Meteorit, RWE, Essen. Ein Projekt von Anrdé Heller als künstlerischer Leiter. Konzepte und Realisationen der meisten "Wunderkammern" von:
Audio Visuelle Medien, Wiesbaden, Roland Blum


Hier der Link zum Partner für Lichtdesign und Realisation: LightLife, Köln

Meteorit, RWE, Essen, Wunderkammern, künstlerische Leitung, Anrdé Heller, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Der Bilderdom, eine riesige Kaleidoskopkugel mit 12 m Innendurchmesser. In ihr wird der Raum, werden Bilder, Filmeinspielungen, Lichteffekte und der Betrachter selbst in ihrer Mitte ins Unendliche gespiegelt. Mit Kompositionen von Peter Gabriel und Tod Machover in Vierkanalton.

Der LichtTänzer. Er ist als Außenexponat das Wahrzeichen des Meteoriten. Eine Raum und Lichtskulptur mit 7 m Höhe inmitten eines dafür geschaffenen Brunnens. Sich in definierten Grenzen chaotisch bewegend, wasserspeiend und geheimnisvolle Lichtzeichen sendend, die von Wissenden jedoch gelesen werden können. Er ist ebenfalls computergesteuert, berücksichtigt Tag und Nacht und reagiert auf Wind und Wetter.

Die Gewitterwand. An ihr lassen gezähmte Blitze von über 20.000 Volt mit sich spielen und machen die Aura unserer Hände sichtbar. In diesen Dimensionen ebenfalls für den Meteoriten "erfunden". Plasmakugeln in Größen von bis zu einem Meter Durchmesser wurden aus Komponenten, die normal in der Chemischen Industrie Verwendung finden, neu zusammengefügt. Kombiniert mit speziell entwickelten Energieeinheiten wurde daraus eine einzigartige Installation, die den Blitz, als Urform des Feuers und der Energie dem Menschen spielerisch zugänglich macht.

Der Schattenzylinder ermöglicht den kreativen Umgang mit dem eigenen Schatten. Er bleibt zurück, während wir uns weiter bewegen. Der erste Raum, der im "Hellraum" das Spiel mit dem Schatten ermöglicht. Realisiert in der Kombination von diffusem, gedämpftem Licht und der Verwendung einer Lichtquelle, die ihre Energie von 3000 J in 1/5000 s in Intervallen abgibt. Inszeniert in Kombination mit Sound-Kollagen von Tod Machover, MIT, Cambridge (Massachusetts).

Der Lichtkokon, weltweit der erste Raum seiner Art. 90 km Lichtleitfasern - eigens dafür
erfunden - wurden eng verwoben und bilden die innere Hülle. Sie wechseln computergesteuert ständig, mal fließend und kaum wahrnehmbar, mal deutlich sichtbar die Farben. Klänge entstehen und vergehen. Ein unvergleichlicher Meditationsraum.

Ausstellung Pharmazie, Deutsches Museum München, Medienberatung, Mediendesign, Medientechnik, Licht, Ton, Projektion, Interaktive Exponate, Terminal Installationen, Szenographie, 3-D Exponat, Audio Visuelle Medien, Wiesbaden, Roland Blum

Projekt: Ausstellung Pharmazie, Deutsches Museum München. Medienberatung für die gesamte Ausstellung: Roland Blum, Audio Visuelle Medien, Wiesbaden. Realisation wesentlicher Exponate: Audio Visuelle Medien, Wiesbaden, Roland Blum.


Hier der Link zum Deutschen Museum München, Pharmazieausstellung

Ausstellung Pharmazie, Deutsches Museum München, Szenographische Inszenierung, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Exponat "Gläsernes Paar": Das Exponat beschreibt - interaktiv - die Sexualität von Mann und Frau.

Exponat "Zelle": Begehbares Zellmodell, welches zeitweise zum Projektionsraum wird. Ein Film zum Thema Gen-Technik.

Exponat "Forscheraktivitäten": Mehrere Filme als Projektion mit integrierten, beweglichen Goboprojektionen.

Exponat Terminalinstallation "Tuberkulose": Eine Multimedia-Anwendung, die die Tuberkulose - am Ende des 19. Jahrhunderts als "schick" angesehen - im Umfeld von Kunst zeigt.

Exponat Klanginstallation "Aids": Statements von betroffenen Kranken, Betreuern, Sozialarbeitern, Familienangehörigen ...



SAG/CeGit, Intergeo, Messeinstallation, Messeauftritt, Messeinszenierung, Großprojektion, HD-Projektion, Vierkanalton, Interaktive Bodenprojektion, Interaktive Exponate, Terminal Installation, Konzept und Realisation, Audio Visuelle Medien, Wiesbaden, Roland Blum

Projekt: SAG/CeGit, Intergeo, Messeinszenierung. Großprojektion in HD mit Vierkanalton und synchroner Lichtinszenierung, Interaktive Bodenprojektion, Konzept und Realisation


SAG, CeGit, SAG/CeGit, Messepräsentation, Intergeo, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Raum, Licht und Medien und die Exponate des Ausstellers sind die aktuellen Elemente in der Messe- und Ausstellungskommunikation. Die Informationen müssen leicht zugänglich sein und schnell übermittelt werden. Der Messestand muss als Ort der Präsentation und der Kommunikation funktionieren, er muss auch aus der Ferne präsent sein. Für den schnellen "Zugang" zum Messegast ist das Spiel ein bewährter Schlüssel zum Erfolg. Für die SAG/CeGit wurden für ihre Messeauftritte die Elemente Film als Großprojektion und mit Vierkanalton, eine synchrone, dynamische Lichtinszenierung und die als Bodenprojektion ausgeführte Interaktionsfläche realisiert. Als unsere Gesamtaufgabe sind Konzept-, Kommunikations-, Raum- und Medienentwicklung gleichermaßen zu nennen. Hinzu kommen die Analyse und Bewertung von Märkten und Marktplätzen. Neue Formen der Ansprache von Kunden und potentiellen Kunden, mit eben diesen neuen Formen der Kommunikation, inklusive der praktischen Umsetzung, sind zu entwickeln. Ein Gemeinschaftsprojekt mit Prof. Jochen Siegemund, SAS, Bonn



Artlantische Tage, Kaiserslautern, Medieninstallation, Medienkunst, Skulptur, Bildhauerei, Musik, Ton, Projektion, Licht, Performance. Gruppenarbeit: Musik, Bildhauerei, Installation, Barnieck, Darmstadt, Blum, Wiesbaden, Jacobson, New York

Projekt: Artlantische Tage, Kaiserslautern; Continuum, Medieninstallation. Gruppenarbeit: Musik, Bildhauerei, Installation (Barnieck, Blum, Jacobson)


Artlantische Tage, Kaiserlautern, Kunstprojekt, Kulturprojekt, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Ein freies Kunst- und Kulturprojekt. Unterschiedliche Individuen, unterschiedliche Menschen, die sich - teilweise - nur auf Grund ihrer bisherigen, von den anderen unabhängigen Arbeiten kannten, schlossen sich zusammen. Grenzen überschreitend. Ländergrenzen, Kulturgrenzen und Grenzen der bisher vertrauten eigenen Arbeit. Die Bildhauerin schafft Stahlskulpturen, die vom medial geprägten Realisator von Erlebnisswelten mittels Licht und Projektion bespielt werden, der Integrator, als Kurator der gesamten Ausstellung und selbst Musikschaffender, liefert die Gesamtinszenierung. Alles ohne Vorgaben oder Einschränkungen. Entstanden ist eine über Wochen währende konstruktive Zusammenarbeit. Das Ergebnis: Klingende Skulpturen, Licht und Projektion, Live-Performance anlässlich mehrer Aufführungen vor geladenem Publikum. Zwischen den "Aufführungen" entwickelte sich die Installation als Evolutionäres System selbständig weiter und war auch so den Besuchern zugänglich. Skulpturen und Raum (naturgemäß) statisch. Licht, Projektion, musikallische Bespielung und das steuerende Programm - in den vorgegebenen Grenzen - sich entwickelnd.



HAUS DER MUSIK, Wien, Palais Erzherzog Karl, innovative Konzeption, Österreichischer Museumspreis, Auseinandersetzungen mit Musik, Edutainment, Soundarchiv, Klangmaschine, Instrumentarium, Raumgroße Orgel, Monochord, Trommel, Xylophon, Interaktive Terminals, computergesteuerte Bespielung, Raumchoreografie, Medienkonzept, Realisation: Audio Visuelle Medien, Wiesbaden, Roland Blum

Projekt: HAUS DER MUSIK, Wien, im ehemaligen Palais Erzherzog Karl. Mit dem österreichischen Museumspreis ausgezeichnet. Eine Fläche von 5000 qm steht ausschließlich Bereichen zur Verfügung, die den unterschiedlichsten Auseinandersetzungen mit Musik und vor allem dem Erleben von Musik gewidmet sind.


Hier der Link zum Haus der Musik, Wien
Hier der Link zum Auftraggeber: Intertainment, Wien

Haus der Musik, Wien, Österreichischer Museumspreis, Edutainment, Instrumentarium, StimmenMeer, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Das Edutainment umfasst eine gesamte Etage des Museums. Es werden die verschiedenen Phänomene von Klang und Musik präsentiert - die elektronisch erzeugten und wiedergegebenen Klänge ebenso wie auch der originale Klang echter Instrumente.

Das StimmenMeer, eine Rauminstallation mit Soundpaneelen und Raumklang. Hinterleuchtete, sensorische, interaktive Bedieneroberfläche zur Bespielung der Exponate. Durch den Benutzer erfolgt der direkte Zugriff über Induktionssensoren auf einen Linux-Rechner, der die Sounds liefert. Überlagerungen der unterschiedlichen Sounds sind möglich und erwünscht.

Das Instrumentarium ist ein Teil des Edutainments. Die Großinstrumente (Orgel, Monochord, Trommel und Xylophon) sind durch die Besucher - durch eigenes Spielen - zu erfahren. Sie werden aber zusätzlich von speziell dafür entwickelten Anschlags-, Zupf- und Bewegungsmechanismen programmgesteuert bespielt.



GWP Markenaward, Medientisch interaktiv, Galaveranstaltung, Verleihung des Medienpreises, Spiel des Wissens, Medienverlag, Medien: Handelsblatt, Der Tagesspiegel, DIE ZEIT, ZEITWissen, VDI nachrichten, RHEINISCHER MERKUR, Frankfurter Rundschau, Euro am Sonntag, News am Abend, WirtschaftsWoche, Euro Finanzen, Karriere, Cicero, Spektrum der Wissenschaft, Scientific European Network, Mercedes Magazin, Mercedes-Classic, Spotlight, écoute, ECOS, adesso, BusinessSpotlight, Spot on, Bloomberg TELEVISION, DISCOVERY CHANNEL, Lufthansa Inflight Medien

Projekt: GWP Markenaward, Medientisch interaktiv. Zur Galaveranstaltung und Verleihung des Medienpreises wurde ein "Spiel des Wissens" entwickelt. Vom Kunden, ein Medienverlag, waren die Fragen des Wissens - besser die Antworten dazu - zuhauf vorhanden.


GWP Markenaward, Medientisch interaktiv, Spiel des Wissens, Medienverlag, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Bis zu vier Spieler konnten gegeneinander antreten. Die Fragen wurden - den verschiedenen Medien des Verlages zugeordnet - per Zufall ausgewählt und allen Spielern, jeweils gleichzeitig, präsentiert. Hilfen konnten in Anspruch genommen werden. Die richtige Beantwortung durch einen Spieler führte zur nächsten Frage. Es ging gegen die Zeit und gegen die anderen Spieler. Die Spieloberfläche wurde in Softedgetechnik auf den Tisch projiziert. Die Sensorik, also die Rückmeldung der Aktionen der Spieler an den Rechner, war in der Tischfläche integriert. Ein Projekt, erdacht und realisiert zusammen mit Prof. Jochen Siegemund, Bonn



Brian Eno, Roxy Music, Musiker, Popmusik-Theoretiker, generative music, ambient music, Music for Airports, "silent cabinett", Swarovski Kristallwelten, Insbruck, Wattens, André Heller, La Cueva de los Verdes, Lanzarote, Spanien, Hamburg, "The Future Will Be Like Perfume", Hayward Gallery, London, "LIGHTNESS", Russisches Museum, St. Petersburg, "The Future Will Be Like Perfume", Hayward Gallery, London, Stedelijk Museum, Amsterdam, "Future Light-Lounge Proposal", Kunst und Ausstellungshalle der BRD, Bonn, Universität der Künste (UdK), Berlin, Sonambiente Festival, Berlin, Atelier Markgraph, Frankfurt, Main

Projekte: Brian Eno, "round Europ" Friends!, Partners!, a really good Team!!


Brian Eno, silent cabinett, Swarovski Kristallwelten, Wattens, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Brian Eno, der Musiker, der Popmusik-Theoretiker und Künstler, Rolf Engel vom Atelier Markgraph, weit mehr als ein Organisator, ich und viele, viele andere, von Brian´s Team,
von Rolf´s "Mannschaft" und meine Mitarbeiter stehen für diese Projekte. Außergewöhnliche Installationen, spachlos machend, zu Tränen rührend, temporär und bestehend, zeitlos nachhaltig und nachhallend wurden geschaffen.
Die Philosophie hinter diesen Projekten, die die Basis für das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile bildet, ist einfach und clever zugleich. Der Anspruch: Aufführungen, die sich selbst entwickeln, sich nie wiederholen und die mit wenigen Komponenten arbeiten. Sie in strikter Konsequenz auf alle Teile - insbesondere auf das den Ablauf steuernde Programm - zu übertragen, war eine echte Herausforderung.



Fussballglobus, FIFA WM 2006, Fußball Weltmeisterschaft, DFB, Innenministerium, Berlin, Bundesrepublik Deutschland, André Heller, Die Welt zu Gast bei Freunden, Die schönste Nebensache der Welt, Kulturprogramm zur FIFA WM 2006, mobiles medial bespieltes Gebäude

Projekte: Fussballglobus, FIFA WM 2006 und Kulturprogramm zur FIFA WM 2006


Hier der Link zum Partner für Lichtdesign, Realisation und Roadshow Betreuung: LightLife, Köln

FIFA WM 2006, Fussballglobus, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Lange bevor in Deutschland im Sommer 2006 das Fußballfieber ausbrach, schon während der Vorbereitung zur Präsentation Deutschlands im Wettbewerb zur Entscheidung über den Austragungsort der "FIFA WM 2006" hat mich André Heller in die anstehenden Projekte involviert.
Es kam, wie es kommen sollte. Deutschland wurde Austragungsort. Schon damals war klar, die Spiele und der Sport werden und sollen das Wichtigste sein. Es sollte aber auch ein Programm geben, das über den Sport hinaus geht, das Fußball im Kontext mit Gesellschaft, mit Kultur und mit Kunst präsentiert. Das Kulturprogramm "FIFA WM 2006" wurde erdacht und realisiert. Eine wesentliche Komponente dafür sollte der Fussballglobus werden. Ein mobiles Gebäude, welches Veranstaltungsort, Schaubühne und Wahrzeichen zugleich sein sollte. Dass es ein überdimensionaler, wandelbarer, begeh- und bespielbarer Ball werden sollte,
war lange Zeit - auch im engsten Team - umstritten. Dass die Entscheidung richtig war, belegen die eindrucksvollen Zahlen: 110 T Besucher an 12 Aufstellungsorten.



Brian Eno, Eno-Computer, generative music, elektronische Präsentation

Projekt: Eno-Computer. Eine multimediale Installation, computerbasiert für Projektion oder Display. Für Galerien und öffentliche Räume, Hellraum geeignet.


Brian Eno, Eno-Computer, elektronische Präsentation, Hellraum geeignet, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Wenige „gemalte“ Bilder als Ausgangsmaterial kombinieren sich zur generativen Eno-Musik selbständig zu ständig neuen Bildern. Wiederholungen sind - in endlicher Zeit - ausgeschlossen. Ein System, welches aus unseren Brian Eno Projekten hervorgegangen ist und programmtechnisch dafür von mir entwickelt wurde. Es ordnet sich der Philosophie der wenigen Regeln unter, die auch oder gerade für komplexe Systeme ausreichend sind, um Vielfalt zu erzeugen. Es ist nun übertragen worden auf die aktuelle, inzwischen ausreichend leistungsfähige elektronische Form der Präsentation.



Auto-3-D Sehen, Shutterbrille, Polfilterbrille, HD-StereoProjektion

Projekt: Auto-3-D Projektion. Stereosehen ohne Brille, in voller Auflösung und mit 64 Millionen Farben.


Brian Eno, Eno-Computer, elektronische Präsentation,
	Hellraum geeignet, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Die Menschen haben zwei Augen um die Welt visuell zu erfahren. Diese zwei Augen sind die wesentliche Bedingung, um den Raum in seiner Tiefe sehen zu können. Das räumliche Sehen wäre ohne zwei Augen und ohne ihre Anordnung zueinander so nicht möglich. Jedes Auge „sieht“ ein anderes Bild der Welt. Das System - Auge – Gehirn - erstellt daraus - EIN - Bild. Dies ist das Bild, welches der Mensch „sieht“. Die Verbindung der beiden - leicht - unterschiedlichen, flächigen Bilder findet unbewusst und ständig statt. Im Wesentlichen entsteht dadurch die 3-dimensionale menschliche Wahrnehmung. Mit diesem Wissen ist es möglich, entsprechend erzeugte, photographische oder filmische Bilder aufzuzeichnen und wiederzugeben und somit als Abbild des 3-dimensionalen Raums dem Betrachter zum dreidimensionalen Seherlebnis, ohne Vorhandensein des realen 3 D - Raumes, zugänglich zu machen. Für räumliches Sehen in Originalfarben – ohne den realen dreidimensionalen Raum direkt vor sich zu haben - gibt es verschiedene bekannte Verfahren. Allen gemeinsam ist, dass dem jeweiligen Auge nur das "richtige" Bild zugeführt wird. Die Stereobetrachtung von projizierten Bildern in Echtfarbe konnte bisher nur durch die Verwendung einer Brille erfolgen. Einer Shutter- oder Polfilterbrille. Das von mir entwickelte neue Verfahren "Auto 3-D StereoProjektion" verzichtet auf diese persönlichen Sehhilfen, indem es eine vorgegebene Trennung zwischen Betrachterraum und Betrachtungsraum schafft. Das realisierte System arbeitet mit Bewegtbildern (Film) in HD-Qualität (1024 x 768 Pixel). Es wurde erstmals auf der Photokina 2004 vorgestellt. Der erste kommerzielle Einsatz war auf der PostExpo in Paris 2005 für die Firma Böwe Bell & Howell. Es ist kein System fürs "Fernsehen". Es ist jedoch ein System für Messen, Museen, Erlebnis- und Erfahrungsräume! Das System arbeitet ohne spezielle (handelsübliche Software), ohne Lizenzen und ist in seiner Auflösung nur von den Aufnahmen und von den Projektoren limitiert.



LED-Wall, multitouch, Touch-Screen, Hellraum

Projekt: Multitouch-sensitive LED-Wall "Forida Hospital", Orlando, USA


Hier der Link zum Projektpartner: 99 Grad, Wiesbaden
Hier der Link zum Projektpartner und Auftraggeber: e:cue, Köln/New York

LED-Wall, multitouch-sensitiv, berührungsempfindlich,
	hohe Leuchtdichte, Hellraum, kontentbasiert, Audio Visuelle Medien, Roland Blum

Einführung der weltweit ersten multitouch-sensitiven, interaktiven, kontentbasierten LED-Wall. Erschaffen in Zusammenarbeit mit e:cue, Köln und New York, OneSolutionLighting, Anaheim und Philips Healthcare für "Florida Hospital", Orlando. Programmierung der Animationen: Niki und David, 99Grad, Wiesbaden.
Die LED-Wall hat aktuell die Größe von 96" x 48" (2.438 mm x 1.219 mm). Das System ist nahezu beliebig skalierbar!
Die Installation reagiert mittels unsichtbarer Sensoren auf die Berührungen der Nutzer und verändert dadurch ihre Erscheinung. Geschaffen für Kinder, die im Krankenhaus freie Zeit haben und beschäftigt sein wollen. Erfindung, Ingenieurwissenschaft, Programmierung, Gestaltung und Betriebwirtschaft sind gleichermaßen die Komponenten dieses Projekts. Bisher wurden - nach Philips-Vorgaben - vier Spiele: "Balls", "Flowers", "Snow", "Paint" realisiert. Ergänzt durch: "Puzzle", "Auswahl" und "ScreenSaver". Jenseits der Sensorik, der Umsetzung der Grafik und der Animation in die LED-Anzeige ist alles Software basiert. Erweiterungen sind also nur eine Frage der "Bestellung" und der Zeit.